Brücken-Bauer

Servus Beinander,

wir haben heuer im Rahmen unseres Hoffestes Feldbegehungen für „Nichtlandwirte“ angeboten. Dabei ist es uns darum gegangen eine Brücken zu bauen zwischen Landwirtschaft und Gesellschaft. Wir wollen der Gesellschaft den Schrecken vor der Landwirtschaft, welche oft nur mehr auf Pflanzenschutz und Düngung auf dem Acker und Tierleid im Stall reduziert wird, nehmen. Es gehört eine ganze Menge mehr dazu heute ein erfolgreicher Betriebsleiter in der Landwirtschaft zu sein.

Um das zu erklären braucht es etwas Zeit. Viele Menschen aus der Gesellschaft wissen heute z.B. gar nicht mehr was eine „Leguminose“ ist, oder haben den Begriff „Symbiose“ noch nicht gehört, geschweige denn wissen was „C4-Pflanzen“ sind. Diese Begriffe sind jedoch fundamentales Wissen in der grünen Branche, ohne die sich weitere Zusammenhänge gerade im Bereich Ökologie nicht erklären lassen.

Wir haben versucht in den 2-3 Stunden pro Flurbegehung, der Unwissenheit zu Leibe zu rücken und Aufklärung betrieben. Was, wie wir finden, sehr gut angekommen ist. Zumindest haben wir jedes Mal viel Verständnis und Zuspruch aus den Reihen der Zuhörerschaft erhalten.

Dass sich in der Landwirtschaft viel verändern wird, ist uns allen klar. Dabei sind aber Kompromisse und Verständnis der einzige Weg für ein gutes Miteinander. Und dazu braucht es viel Transparenz von Seiten der Landwirtschaft und es braucht noch mehr Brückenbauern!!!

Alles Gute!

Euer Georg

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