Boden 1.Teil

 1. Was sind Böden?

Böden sind der oberste Teil der Erdkruste auf dem Festland. Sie charakterisieren sich aus ihrem Ausgangsgestein und bestehen aus Mineralien unterschiedlichster Art. Ein Boden ist ein belebter Naturkörper, welcher sich in zwei Faktionen gliedern lässt. Dem mineralischen Teil, also dem Gestein aus welchem er entstanden ist und der organischen Fraktion, welche als Humus bezeichnet wird.
Das Bodengefüge beschreibt das Verhältnis der einzelnen Teilchen von Gestein, Humus und Poren zueinander. Die Poren sind kleine Hohlräume im Boden, welche mit Wasser oder Luft gefüllt sein können. Ihnen kommen wichtige Aufgaben hinsichtlich der Bodenstruktur zu, aber dazu später mehr.

2. Wie sind unsere Böden entstanden?

Die Böden auf unserer Erde haben sich in verschiedenen geologischen Epochen gebildet und sind daher unterschiedlichen Alters. Sie wurden durch vielerlei Einflüsse geprägt, zum Beispiel: dem Klima in der jeweiligen Epoche, den Organismen die den Boden belebten, dem Relief und der Zeit. Und nicht zuletzt hat auch der Mensch durch seine Bewirtschaftung dazu beigetragen was unsere Böden heute sind.

3. Tertiäres Hügelland:

Als Beispiel für eine Region soll das tertiäre Hügelland angeführt werden, also der Bereich nördlich des Voralbenlandes bis zur Donau hin. Diese charakteristische Landschaft ist, wie schon der Name besagt im geologischen Zeitalter des Tertiär entstanden, welches vor etwa 65 Millionen Jahren begann und vor der letzten Eiszeit, als rund 2,6 Millionen Jahren endete. In dieser Zeit bildeten sich die Alpen wobei sich große Mengen an Sedimentgestein nördlich und südlich davon abtrugen.

4. Bodenbildung im Tertiär

Mehrere Einflüsse haben sich nun auf die Bodenbildung in unserer Region ausgewirkt. Als erstes kann man die An- oder Ablagerunbsböden nennen. Diese sind vom Ort ihrer Entstehung wegtransportiert worden. Man spricht von Alluvialböden, welche durch das Abschwemmen des Sedimentgesteins mit Wasser entstanden sind. Diluvialböden, sind Moränenböden, also von den Geröllmassen der Moränen beeinflusst. Sowie dem Lössboden, welcher durch Wind in den Fluss- und Talniederungen angelagert wurde.
Als zweites sind Verwitterungsböden aufzuführen, diese sind am Ort ihrer Entstehung liegen geblieben. Typisches Beispiel ist der bayerische Wald. Er ist bereits vor 500 Millionen Jahren entstanden und ist daher also deutlich älter als die vom Tertiär geprägten Alpen. Im Laufe von Jahrmillionen haben sich durch Verwitterungsprozesse die schroffen Felsen abgetragen und bilden heute das Ausgangsgestein für diese Böden.

Mehr zum Thema erfahren Sie im zweiten Teil zum Boden;-)

Beste Grüße.

Georg Mayerhofer

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s